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Klöppel: Duales System stärken statt PKV infrage stellen

Zum Vorstoß von Bundeskanzler Friedrich Merz, die private Krankenversicherung infrage zu stellen, erklärt der Landesvorsitzende der FDP Thüringen, Torsten Klöppel:

„Wenn Merz jetzt die PKV infrage stellt, droht am Ende wieder nur der Versuch, noch mehr Geld in ein ineffizientes System zu pumpen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann die Antwort nicht sein, Selbstständige und Leistungsträger noch stärker zu belasten.

Wir als FDP fordern deshalb weiterhin klar: Die Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern müssen vollständig durch den Bund finanziert werden. Versicherungsfremde Leistungen gehören aus der Beitragsfinanzierung heraus und müssen aus Steuermitteln finanziert werden.

Wir brauchen endlich strukturelle Reformen statt immer neuer Beitragserhöhungen. Das duale System aus GKV und PKV bietet Wahlfreiheit und Wettbewerb. Das sollte nicht abgeschafft, sondern endlich gestärkt werden.“

Klöppel macht deutlich, dass höhere Beiträge und zusätzliche Belastungen für Selbstständige und Leistungsträger die wirtschaftliche Lage weiter verschärfen würden. Statt Systemumbau zulasten der Beitragszahler brauche es eine ehrliche Trennung zwischen versicherungsfremden Aufgaben und der eigentlichen Gesundheitsversorgung.